Zentrale Torpedo-Werkstatt/ Werkstattbereich 5

Leiter der Zentralen Torpedowerkstatt/ WB 5: Ltn. Schulz, Ltn. Nitzsche, OL Bernet, OL Pasinski, KK Lehmann

Stellvertreter Technik, eingeführt mit Selbständigkeit als Bereich:KK Schüddekopf

Die Zentrale Torpedowerkstatt entstand ebenfalls mit Gründung der Dienststelle Wolgast der Seepolizei. Führungsmäßig war sie dem Leiter L13-Waffenarsenal, unterstellt. Untergebracht war sie im Gebäude 7. In relativ kurzer Zeit wurde dort in den 3 Räumen sogar eine Bremskammer für die Torpedos aufgebaut. Schon bald erwiesen sich jedoch die Räumlichkeiten als zu klein. Die Werkstatt wurde deshalb 1963 nach Stralsund, auf den Dänholm verlegt. Dort fanden sie wesentlich bessere Bedingungen vor. Gewartet und instandgesetzt wurden die Torpedos der Typen 53-39,53-39PM und 53-56W.

Trotz Unterbringung der Werkstatt auf dem Dänholm blieb sie weiterhin dem Leiter der Zentralen Werkstätten für Bewaffnung/WB 1  in Wolgast unterstellt. Erst etwa 1981 wurde diese Unterstellung aufgehoben und die Torpedo-Werkstatt in den Rang eines eigenständigen Werkstattbereiches erhoben, der nunmehr dem Leiter der I-Basis unterstellt war. Mit der vorgesehenen Einführung des Torpedos SÄT-40, der absehbaren Außerdienststellung der alten TS-Boote, den letzten Trägern der bisherigen Torpedos, endete jedoch überraschend die Ära der Werkstatt 1985. Das Personal konnte nicht umgeschult werden auf einen völlig neuen Typ von Torpedo. Die Mehrzahl der Zivilbeschäftigten wurde in anderen Tätigkeiten in den Dienststellen der Hansestadt untegebracht. 

 

      

Das Gebäude der ehemaligen Torpedo-Werkstatt (WB 5) auf dem Dänholm   Auf der rechten Seite: Der ehemalige Torpedo-Prüfstand, die "Bremse" 

Angehörige des WB5 bei der Instandsetzung

      

 


 

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